Foto: Sina Kühne

 

 

Das Schmiedehandwerk war in unserer Kultur bis vor kurzem noch fest verwurzelt. In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es in jedem Dorf einen Schmied der die Pferde mit Hufeisen beschlug, die Sensen dengelte und die wichtigsten landwirtschaftlichen Geräte herstellen und instand halten konnte.  Häufig ist das über Jahrhunderte gesammelte und nur über die praktische Arbeit vom Schmied zum Lehrling weitergegebene Wissen verloren gegangen. Trotzdem ist es uns heute möglich das Handwerk neu aufleben zu lassen und die Fangemeinde wird immer größer. Die folgenden Seiten sollen allen den Mut geben, sich mit diesem kreativen Handwerk zu beschäftigen.



Das Messer auf Reisen

Im  Herbst-Heft Nr. 3/2017 des Werde Magazins (www.werde-magazin.de) ist eine Reportage "Auf Messers Reisen" über Abd el Kerim von Stephanie Eichler (www.jb-schnittstelle.de) mit Fotos von Emanuel Herm erschienen.
Der Beitrag ist hier nachzulesen.


"Abd el Kerim"
hat auf seiner 23. Abenteuerreise Siegrid und Matthias Mager nach Svalbard und das Fanz Josef Land in die Arktis begleitet. Erst seit kurzer Zeit ist es möglich diese Regionen touristisch zu erkunden und  die einmalige Natur der Arktis auf diesen nördlichsten Inseln der Erde zu erleben. Die Reisen haben das Ziel, die Natur in einem möglichst ursprünglichen Zustand zu erleben und das Gemeinsame und Verbindende bei fremden Völkern zu entdecken.




"Abd el Kerim"
hat auf seiner 22. Abenteuerreise Detlef Ulrich in das Land der Altgläubigen und Schamanen im Zentrum Asiens begleitet. Die Republik Tuva ist eine zur Russischen Föderation gehörende autonome Republik im südlichen Teil von Sibirien. Ziel der Reise war das unmittelbare Naturerleben, das Zusammentreffen mit der Bevölkerung und ihrer Kultur. Lest seinen Reisebericht.



Abd el Kerim auf seiner 21. Abenteuerreise mit dem Entomologen Oliver Hillert in Griechenland. Auf dieser Reise wurden noch nicht beschriebene  Mistkäferarten entdeckt. Bei dem Ausgraben der Käfer half der handgeschmiedete "Geotrupes foderus".


Meigen-Messer

Zu Ehren von Johann Wilhelm Meigen (1764-1845) habe ich dieses neue Abenteuer-Messer geschmiedet. Meigen war ein deutscher Entomologe und zählt bis heute zu den weltweit bekanntesten Fliegenforschern.  Das Messer soll in Zukunft  forschungsreisende Dipterologen begleiten - Meigen-Messer

Stahl:  Suminigashi-Mehrlagenstahl mit dem Kern aus white-paper-steel
Länge: 245 mm
Herstellungsjahr: 2017

Die erste Reise des Meigen-Messers erfolgte mit dem Entomologen Michael Hornburg nach Kenia. Dort wurde es schon auf Herz und Nieren geprüft.

Opuntien mit der Cochenille-Schildlaus werden geschnitten

Der Werdegang eines Messers:



   
Letzte Aktualisierung: 15. Oktober 2017