Foto: Sina Kühne

 

 

Das Schmiedehandwerk war in unserer Kultur bis vor kurzem noch fest verwurzelt. In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es in jedem Dorf einen Schmied der die Pferde mit Hufeisen beschlug, die Sensen dengelte und die wichtigsten landwirtschaftlichen Geräte herstellen und instand halten konnte.  Häufig ist das über Jahrhunderte gesammelte und nur über die praktische Arbeit vom Schmied zum Lehrling weitergegebene Wissen verloren gegangen. Trotzdem ist es uns heute möglich das Handwerk neu aufleben zu lassen und die Fangemeinde wird immer größer. Die folgenden Seiten sollen allen den Mut geben, sich mit diesem kreativen Handwerk zu beschäftigen.



Zwei neue Frühstücksmesser aus dem  rostfreien PM-Suminagashi-Mehrlagenstahl. Die 64-lagige Suminagashiplattierung beteht im Kern aus dem pulvermetallurgischem Stahl SG-2.



Das Messer auf Reisen

Im  Herbst-Heft Nr. 3/2017 des Werde Magazins (www.werde-magazin.de) ist eine Reportage "Auf Messers Reisen" über Abd el Kerim von Stephanie Eichler (www.jb-schnittstelle.de) mit Fotos von Emanuel Herm erschienen.
Der Beitrag ist hier nachzulesen.


Das Meigen-Messer  hat auf einer Forschungsreise den Entomologen  Stefan Kühne nach Costa Rica begleitet. Die Reise diente der Suche nach einer Rohstoffquelle bestehend aus fossilen Algen.

   


Meigen-Messer

Zu Ehren von Johann Wilhelm Meigen (1764-1845) habe ich dieses neue Abenteuer-Messer geschmiedet. Meigen war ein deutscher Entomologe und zählt bis heute zu den weltweit bekanntesten Fliegenforschern.  Das Messer soll in Zukunft  forschungsreisende Dipterologen begleiten - Meigen-Messer

Stahl:  Suminigashi-Mehrlagenstahl mit dem Kern aus white-paper-steel
Länge: 245 mm
Herstellungsjahr: 2017



Der Werdegang eines Messers:



   
Letzte Aktualisierung: 29. August 2018